Nach einem Treffen der Ministerin mit Spitzenvertretern der Ernährungsindustrie, des Handels und der Verbraucherzentralen am Dienstag, bleibt eine Entscheidung der Bundesverbraucherministerin Aigner über eine Lebensmittelkennzeichnung in den Ampelfarben noch aus.
Man prüfe nun, was über die derzeit bereits bestehende freiwillige Kennzeichnung von Kalorien, Zucker, Salz und Fett hinaus möglich wäre.
Derweil wächst der Druck auf die Bundesverbraucherministerin, da SPD-Fraktion, die Verbraucherminister der Länder, die Opposition, sowie Verbraucherschützer die Einführung der Ampel-Kennzeichnung mit Nachdruck fordern.
In der Lebensmittelindustrie stößt die Kennzeichnung in Ampelfarben auf strikte Ablehnung. Man sieht hier die Gefahr, dass Kunden ‘nur noch rot sehen’ und dann nur noch grüne Lebensmittel kaufen, was wiederum zu Mangelernährung führen könne. Die Regelung wird als zu einfach abgelehnt.
In diesem PDF der Verbraucherzentrale kann man sich über die Bedeutung der Farben informieren:
Ampelfarben
